
Bestandskunden von Vodafone mit älteren Red-Tarifen müssen selbst nicht aktiv werden, um den höheren LTE-Speed zu erhalten. Die Umstellung seitens Vodafone erfolgt automatisch. Die Umstellung betrifft alle Red-Bestandskunden, d. h. auch diejenigen, die bisher einen Red-Tarif mit eingeschränkter Surfgeschwindigkeit genutzt haben.
Voraussetzung für die Nutzung ist natürlich, dass am jeweiligen Standort das Netz bereits ausgebaut ist. Ihre Kunden, die noch kein LTE-Smartphone besitzen, können nachträglich ausrüsten, sofern der Bestandsvertrag bereits über ein Jahr läuft. Der Vertrag verlängert sich dann wieder um 24 Monate. Wie mittlerweile üblich, stehen dem Kunden die vollen 100 MBit/s nur bis zu einem gewissen monatlichen Inklusivvolumen zur Verfügung. Bei Überschreitung wird die Geschwindigkeit für den verbleibenden Zeitraum auf GPRS-ähnliches Niveau reduziert.
Vier Milliarden Euro plant Vodafone bis 2016 bundesweit in die Verbesserung sowohl bestehender als auch neuer Mobilfunkstandards zu investieren. Damit realisiert Vodafone die größte Netzmodernisierungsmaßnahme innerhalb der eigenen Unternehmensgeschichte.
Erst jüngst punktete Vodafone mit einer überzeugenden Leistung und dem Gesamturteil „gut“ im aktuellen connect-Test. Derzeit versorgt Vodafone etwa 70 % der Fläche Deutschlands mit dem 4G-Mobilfunkstandard.