IP-Umstellung der Telekom – klären Sie Ihre Kunden auf
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Telekom LogoUpdate 28.08.2015: Hinweis zur Anpassung der Wechselmatrix Festnetz

Als ich letztens in einem Telekom-Laden war, stand neben mir ein Mann, verzweifelt auf der Suche nach einem neuen Telefon. Dreimal stand er an der Kasse mit den neuesten Ausführungen – dreimal durfte er sich ein neues aussuchen. Der Kunde gehörte noch zur Generation „ISDN“, die bis 2018 ausgestorben sein wird. [- NUR DIE TECHNIK!!]

Denn ab dem Zeitpunkt stellt die Telekom das eigene Netz komplett auf die digitale Übertragungstechnik IP um. Wir zeigen Ihnen, warum die Umstellung nicht nur zeitgemäß, sondern auch notwendig ist – auch im Interesse (verunsicherter) Kunden.Denn was bei den meisten Festnetzkunden bereits Gang und Gebe ist (Unitymedia z. B. „tut es“ seit mehr als 10 Jahren), verunsichert nun vermutlich viele Telekom Kunden, die noch einen ISDN-Anschluss haben. Zeigen Sie also Transparenz und zeigen Sie Ihren Kunden vor allem die Hintergründe und Vorteile der Umstellung.

„Warum sollte ich zu einem IP-Anschluss wechseln, ich bin mit meinem Anschluss zufrieden“ – Hintergründe Netz-Umstellung auf IP

Ganz abgeschafft wird die alte, auf Kupferleitung basierende Technik nicht – nur die Verwendung ändert sich. Mit der Abschaltung der Dienste erhalten die Netzbetreiber wieder mehr Kapazitäten – was nicht zuletzt schnelleren Internetgeschwindigkeiten und Verfügbarkeiten zugutekommt. Ein ganz klarer logistischer  Vorteil, von dem hauptsächlich die Anbieter selbst ihren Nutzen ziehen, ist nämlich die Bündelung der Technik. Während ISDN-Leitungen für klassische Telefonie bislang ein dezentrales Netz betreiben müssen, kann bei IP-Telefonie hingegen die Technik gebündelt werden. Viele Standorte werden dadurch überflüssig. Ein weiterer wichtiger Punkt der Umstellung ist, dass es in einiger Zeit schlicht weg einfach keine Ersatzteile für die veraltete ISDN-Technik mehr geben wird, da deren Produktion sukzessiv eingestellt wird. Im Klartext müssten Telekom und Kunden dann im Zweifelsfall mit Netzausfällen rechnen. Bislang hat die Telekom rund 3,7 Milliarden Euro in die Umsattelung investiert. Laut der Süddeutschen Zeitung satteln momentan rund 50.000 Kunden pro Woche um.

Nicht nur Telekom, vor allem Kunden profitieren von IP

Inwiefern die Telekom selbst von der Umstellung profitiert, interessiert Ihren Kunden vermutlich wenig. Daher schauen wir uns die Vorteile genauer an, die auch Ihre Kunden direkt betreffen:

Ein grundlegender Vorteil der digitalen Übertragungstechnik ist, dass sie nur dann beansprucht wird, wenn sie auch tatsächlich genutzt wird. – Im Gegensatz zum alten Telefonnetz, in dem ein Großteil der Leitungen und Frequenzen für das Telefonieren reserviert ist – übrigens auch dann, wenn niemand telefoniert.  Für das IP-Netz bedeutet das: Wird nicht telefoniert, fließt die gesamte Kapazität in die Internetverbindung oder in andere IP-Dienste. Auch die Sprachqualität der TP-Telefonie ist im Vergleich zu ISDN deutlich höher. Zudem ermöglicht IP die Nutzung moderner Dienste, wie Whatsapp oder Musik-Streaming-Dienste.

Ein Wechsel zu IP ist also unumgänglich – einige Kunden mit einem veralteten Anschluss hatten daher bereits ein Kündigungsschreiben der Telekom im Briefkasten. Solange die vertraglich festgelegte Frist eingehalten wird, dürfen beide Seiten, also auch die Telekom, kündigen. Natürlich hat die Telekom kein Interesse daran, Kunden zu verlieren und startet daher postalisch eine Umstellungskampagne bis Ende 2014, von der insgesamt etwa 300.000 betroffene Kunden in 53 Großstädten wie München, Berlin und Hamburg sind. Update 13.01.2015: Wie aus aktuellen Meldungen hervorgeht, bleibt die Umstellung auch in 2015 obligatorisch. Kunden, die nicht wechseln, droht die Kündigung. Kündigen, um der IP-Technologie aus dem Weg zu gehen, bringt übrigens auch nichts. Alle anderen Netzbetreiber rüsten parallel zur Telekom auf IP um. Ein weiterer Vorteil ist, dass viele Tarife der veralteten Technik auch im Hinblick auf den monatlichen Preis veraltet sind. Der durchschnittliche Preis für einen Telefonanschluss ist in Deutschland gesunken. Ihr Kunde hat vermutlich gute Chancen, beim neuen IP-Tarif zu sparen. Hier gibt’s die aktuellen Aktionen zu MagentaZuhause.

Hat sich Ihr Kunde dazu entschlossen, beim Wechsel zu IP bei der Telekom zu bleiben, muss er dennoch einen neuen Tarif abschließen. Außerdem sollte Ihr Kunde darauf achten, ob er bereits einen Router ohne Splitter nutzt – denn dann kann er diesem vermutlich auch mit dem neuen IP-Tarif weiter nutzen. Alle anderen sparen auch, denn aktuell sparen Kunden in den ersten 24 Monaten die Routergebühr, die in Form einer einmaligen Gutschrift im Wert von 120,- € auf dem Kundenkonto verbucht wird. Hier erfahren Alle Infos und weitere Aktionen zu den Telekom IP-Tarifen (MagentaZuhause).

 

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