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Road to Tokyo 2020: Yasmin Kwadwos Weg zu den Olympischen Spielen – Teil 1

Start in die Leichtathletik-Saison 2020: Daumen drücken für Yasmin Kwadwo

Start in die Leichtathletik-Saison 2020: Daumen drücken für Yasmin KwadwoWir freuen uns mit Yasmin Kwadwo nicht nur eine großartige Kollegin bei uns zu haben, sondern wir verfolgen auch gespannt ihren Weg zu den Olympischen Spielen 2020 in Tokyo.

Wer schon immer mal, wissen wollte, wie der Weg eines sportbegeisterten Kindes bis zur Olympia Athletin aussieht, ist hier genau richtig. In unserer 4-teiligen Story über Yasmin zeigen wir Ihnen, woher ihre Begeisterung für Leichtathletik kommt, wie sie ihre ersten und zweiten Olympischen Spiele erlebt hat, welchen Weg sie bis zu den Spielen in Tokyo noch zu gehen hat und wie sie gleichzeitig noch Studium und Beruf unter einen Hut bekommt.

Leichtathletikbegeisterung seit früher Kindheit

Wie ist es dazu gekommen, dass du dich für das Laufen interessiert hast?

Das ist eigentlich zufällig passiert, aber ich war schon immer sehr leichtathletikaffin. Die Olympischen Spiele habe ich z. B. immer begeistert im TV verfolgt.

 

Gab es ein Ereignis, bei dem es bei dir „Klick“ gemacht hat und du wusstest, dass du mehr Zeit mit dem Laufen verbringen willst?

Mein Papa hat als Kampfrichter beim Internationalen Leichtathletikmeeting in Dortmund mitgeholfen und mich mitgenommen, als ich 10 war. Ich war von den ganzen Sportlern und der Anlage dort begeistert. Da habe ich mich direkt gut aufgehoben gefühlt.

Damals hatte ich aber noch nicht die Möglichkeit, zu einem Leichtathletikverein zu gehen, das war erst als wir nach Bochum gezogen sind. Dort habe ich in der Schule bei einem Wettbewerb mitgemacht, den man sich so wie die Bundesjugendspiele in groß und mit starken Athleten vorstellen kann. Da hat sich dann gezeigt, dass ich in den Sprintdisziplinen und Weitsprung recht gut war – beim Ballwurf auf jeden Fall weniger.

Mein Papa hat dann beim TV-Wattenscheid, wo der Wettbewerb stattgefunden hat, nachgefragt, ob ich bei einem Probetraining mitmachen darf. In dem Verein bin ich dann in der Schülergruppe angefangen und bin weitere Gruppen durchlaufen, bis ich dann bei meinem Sprinttrainer gelandet bin. Dort war ich dann mein gesamtes Jugendalter bis hin zum ersten Jahr bei den Frauen.

 

Heute gehörst du in Disziplin zu den besten. Warst du auch in deinen frühen Jahren direkt erfolgreich?

Nein, das hat schon ziemlich gedauert. Weil ich Leichtathletik nur aus dem Fernsehen kannte, dachte ich, man läuft immer in einem Stadion vor vielen vielen Zuschauern. Dazu habe ich mich in meiner Sportart noch nicht sicher gefühlt, weil ich ja grade erst angefangen habe. Also hatte ich vor Wettkämpfen ziemlich viel Respekt.

Mein Trainer hat mir dann aber gesagt, dass ich an den Wettkämpfen teilnehmen soll und als ich dann die ersten Wettkämpfe vorbei waren, wusste ich auch: Okay, so sieht das also alles aus.

Bei den ersten Malen fällt man aber natürlich trotzdem sehr oft hin. Die Qualifikationsmodi sind nicht einfach. Bei meinen ersten Deutschen Leichtathletikmeisterschaften bin ich z. B. direkt im Vorlauf rausgeflogen. Die Vorbereitung war ganz anders als ich sie kannte. Bevor man in den Startblock geht, muss man in den „Callroom“, wo alles gecheckt wird – Startnummer, Schuhkontrolle, etc. Das kannte ich vorher einfach nicht.

Auf Westfalen-Niveau war ich damals mit die beste und bei den Deutschen Meisterschaften ist man dann nur noch eine von vielen. Da waren natürlich auch Sportler, die deutlich besser und erfahrener waren. Das war für mich ein absoluter Lernprozess.

 

Im nächsten Teil erfahren Sie mehr über Yasmins Erfahrungen bei den Olympischen Spielen 2012 in London und 2016 in Rio de Janeiro.

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