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Celebrate courage and failure- TKW im Google HQ in Dublin

eine Wand zum Beschreiben

eine Wand zum Beschreiben

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TK-World bei einer Partnerveranstaltung der Deutschen Telekom in Dublin bei Google:

Das unbestrittene Highligt einer Reise in die die irische Hauptstadt, war sicherlich der Besuch im europäischen Hauptquartier von Google: Arbeiten die wirklich so luxurös und locker wie immer gesagt? Arbeiten die überhaupt? Sind dort nur junge Leute und ist alles so mysteriös?

Kurz gesagt, da ist an allem was dran.

Das Klima und die Bedingungen in den Bereichen, die wir einsehen konnten (und das war nur Sales und PM), sind mit „normalen“  Arbeitsumgebungen nicht zu vergleichen. Man darf es auch nicht.

Allgemein: Gym, Schwimmbad, freies Essen, Barrista usw. für alle. Kaffeeküchen (witzig die Schaukeln an der Decke) in jeder Abteilung, Konferenzräume heißen auch nicht „Konferenz 1“ oder „Salzburg“ sondern „whats`up doc“ oder so.  Dachterasse, unterschiedlichste Ecken und Plätze zum Austausch sind obligatorisch.

Individuell: private Krankenkasse, Kita und Schulgebühren werden von Google übernommen- in angelsächsischen Ländern ein Riesenvorteil. Klar: freie Arbeitseinteilung, 20% zur freien Verfügung („ich hab da eine Idee“). Wobei die MA gesagt haben, das sie aufpassen müssen, überhaupt nach Hause zu gehen…man braucht es auch nicht, es gibt auch Ruheräume.

Alles ist darauf ausgelegt, den maximalen Austausch zwischen den (internationalen) Mitarbeitern im Rahmen der Arbeit zu forcieren und kreativ und disruptiv zu denken. Arbeitsplätze werden alle 2 Monate (räumlich) gewechselt. Einmal die Woche geht man in ein anderes Team und isst einmal im Monat mit einem Teamleader aus einem anderen Bereich.  Dreisprachigkeit und Erfahrungen auf mindestens 2 Kontinenten sind daher ein großes Plus bei der Bewerbung. A propos: 60% sind Festangestellte und 40% sind „Freie“.

Der Spirit, der uns in den Vorträgen mitgegeben wurde: Den Kunden und dessen Bedürfnisse von kleinauf sehen, Dinge ausprobieren und wenn es nicht läuft, sie wieder sein lassen. Dies nicht als „Fehler“ zu sehen (den man als MA lieber versteckt), sondern als Erfahrung mit den richtigen Konsequenzen und sich dafür zu „feiern“. Das ist ein entscheidender Faktor, denn Google will in Märkte, die zukünftig explodieren oder die Menschheit zum Besseren entwickelen (selbstfahrende Autos = weniger Unfälle/Tote) und nicht in gesättigte Märkte, oder solche, die 2 oder 5% Wachstum versprechen, zu investieren. Unter dieser Vorraussetzung sind „Fehler“ vorprogrammiert.

Ob das alles so 1:1 gelebt wird, ist so nicht überprüfbar. Den inhaltlich tiefergehenden Fragen der  mitreisenden Spezialisten , wurde ausgewichen, oder sie wurden beiläufig behandelt (daher dann auch das Vorurteil „mysteriös“bestätigt- was die essentials betrifft).

Und so bleibt auch der Einduck: Google ist das Image und die Message enorm wichtig. Und wenn das nicht so rüberkäme, würde es sicherlich an vielen Stellen auch Probleme geben (SW: Userdaten/Datenkrake):

Aber: Die Menschen mit denen ich sprach, waren nett und unverkrampft, auskunftsbereit, keine Weltverbesserer, sondern Menschen die einen Job machen, bei einem der wichtigeren Unternehmen auf diesem Planeten und das kam so auch ganz unprätentiös rüber.

Eine sehr interessante Erfahrung, für die ich dankbar bin und von der ich einiges mitgenommen habe (nicht nur die Android-Shirts für meine Kinder aus dem google-eigenen Merchandise (!)-Shop)!

…mir tun die Kollegen hier jetzt schon leid;-)

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