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Ab dem 1. Juli dürfen Telekom StreamOn und die Vodafone Pässe nicht mehr vermarket werden. Hier erfahren Sie mehr zu dem Thema.

Urteil: StreamOn und Vodafone Pass verstoßen gegen Netzneutralität

Mit den StreamOn bzw. dem Vodafone Pass bieten die beiden Netzbetreiber ihren Kunden einen Weg, für teilnehmende Dienste kein Datenvolumen zu berechnen – Stichwort Zero-Rating. Was sich für die Kunden nach einem guten Angebot anhört, verstößt nach Europäischem Gerichtshof und Bundesnetzagentur gegen „den Grundsatz der Gleichbehandlung des Datenverkehrs„. Deshalb hat der EuGH die Dienste schon im September 2021 für rechtswidrig erklärt.

Die Bundesnetzagentur untersagt jetzt die Vermarktung der Zero-Rating-Optionen:

Wir beenden die Ungleichbehandlung von Datenverkehr, die mit den Zero Rating-Optionen verbunden sind. Wir erwarten, dass die Anbieter nun Tarife mit höheren Datenvolumina oder günstigere Mobilfunk-Flatratetarife anbieten. Verbraucherinnen und Verbraucher werden davon profitieren.

Klaus Müller, Präsident Bundesnetzagentur

Umsetzungsfrist bis zum 1. Juli

Beide Optionen dürfen ab dem 01.07.2022 nicht mehr an Neukunden vermarktet werden und über keinen Vertriebskanal mehr buchbar sein. Etwas anders ist es bei Ihren Bestandskunden. Hier müssen die Dienste spätestens zum 31.03.2023 eingestellt werden, um den Kunden genug Zeit zu geben, einen anderen Tarif finden zu können.

Zur Umsetzung bei den Netzbetreibern ist bisher bekannt, dass die Telekom die Zubuchoption ihrer MagentaMobil Tarife ersatzlos streicht. Vodafone hat bereits angekündigt, dass es zum 01.06.2022 neue Mobilfunktarife namens GigaMobil geben wird.

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